EHZZ                          Informationen zur Musikgeschichte, Kapitel Instrumental-, Filmmusik, Jazz, Experimentalmusik
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Musikhistorie - Die Musik von EHZZ

EHZZ konnte man nie einer festen Musikrichtung zuordnen. Eine Vielzahl der Stücke wäre sicherlich im Bereich des instrumentalen Jazzrocks, im Bossanova - und Latinjazz -  Umfeld sowie in den endlosen Weiten des Avantgarde - Jazz zuhause gewesen.
Besonders in den ersten Jahren entstanden zudem etliche Stücke des "frühelektronischen" Jazz, jedoch auch Klang- und Hörcollagen waren stets eine besondere Spezialität von EHZZ. Inwieweit man diese Hörcollagen am Schluß ebenfalls noch als Musik oder als etwas völlig eigenständiges wertet, darüber gingen die Meinungen stark auseinander, jedenfalls damals. Heute wäre die Einstufung als Untersparte in den Bereich der Musik sicherlich selbstverständlich. Ein zeitgenössischer Musikkritiker hat EHZZ auch einmal als die Dadaisten der Musik bezeichnet, besonders im Bezug auf die Kompositionen, die von Jackomo Schneider stammten. Sicher ein Vergleich der hinkt, aber trotzdem im Bezug auf vielleicht 20 % der Titel durchaus zutrifft. Alle EHZZ - Musiker waren "Notisten", die die meisten (nicht restlos alle) ihrer Stücke auch auf dem Notenblatt erarbeiteten. Musiker, die nicht ein Mindestmaß an Notenlesefähigkeit besaßen, hatten keine Chance bei EHZZ mitzuwirken. Hierzu ein Originalzitat von Jackomo Schneider: "Ein Musiker, der dir sagt, er könne keine Noten lesen, ist so glaubwürdig wie ein Schriftsteller, der dir sagt, er sei ein Analphabet." EHZZ lehnte sich auch niemals an irgendwelche großen Vorbilder an, das wäre bei der Zusammenwürfelung aus dermaßen unterschiedlichen Musikern auch schlecht möglich gewesen. Man kann höchstens sagen, dass bei der Entstehung einiger einzelnen Stücke andere Musiker oder Bands gewürdigt wurden. Zweifellos genossen die Beatles bei EHZZ ein sehr hohes Ansehen, was man auch daran erkennen mag, dass im Verlauf der Jahre mehrere Beatles- Stücke von EHZZ in umgearbeiteter Form eingespielt wurden. Diese Neueinspielungen kann man aber keinesfalls mit der heute gängigen Bezeichnung Coverversion betiteln, weil EHZZ aufbauend auf dem Originalstück der Beatles meist zusätzliche Takes und Instrumentierungsstimmen aufsattelte sowie ganze Passagen veränderte, das ging oftmals so weit, dass am Schluß tatsächlich ein ganz neues Stück vorlag, welches mit der Vorlage nahezu nichts mehr gemeinsam hatte. Neben den Beatles genoss auch der bekannte Komponist Peter Thomas, der vor allem durch zahlreiche Filmmusiken bekannt wurde, bei den EHZZ - Leuten ein äusserst hohes Ansehen. Sicherlich wird man sich bei einigen Stücken da auch ein wenig orientiert haben, aber man kann ganz gewiss nicht davon sprechen, dass ein großer Teil der EHZZ - Stücke irgendwelchen Vorbildern folgte. Die Tonstudiotechnik war bei den meisten Stücken ein entscheidender Bestandteil der Musik, auch wenn Teile dieser Technik damals schon über 20 Jahre auf dem Buckel hatte und zum Großteil aus der guten alten Röhrenzeit stammten. Dieser vermeintliche Nachteil entpuppte sich öfters als entscheidender Vorteil für die Musik von EHZZ, da man mit diesen Systemen in Bereichen beeinflussend eingreifen konnte, die heutigen modernen Tonstudiotechnikern teils noch nicht einmal bekannt sind. Ein weiteres typisches Merkmal der EHZZ - Musik war, dass bis auf vielleicht 25 Ausnahmen, alle Titel völlig ohne Textgesang auskamen. Es fungierten zwar bei mehreren Titeln Sänger- / innen, hier als Vocalistin oder Vocalist bezeichnet, allerdings diente ihre Stimme dort quasi als Instrument oder als Hintergrundeffekt. Es gab also, falls überhaupt Stimmen eingesetzt wurden, dort vorwiegend textlosen Gesang oder wenn Texte verwendet wurden, dann kamen diese oft als Sprechpassagen daher, die gewissermaßen zwischen die Musik geworfen wurden. Bei rund 70% aller EHZZ - Stücke kamen hingegen erst gar keine "Stimmen" zum Einsatz, es blieb rein instrumental. Dazu passte dann schon wie selbstverständlich die Grundeinstellung, dass Politik und Musik nicht zusammenpassen. Ohne Text lässt sich ohnehin eigentlich keine politische Botschaft in Musik verpacken, wodurch sich dieser Grundsatz von selbst bedingte. Dazu muss man bedenken, dass Bonn damals ja die Bundeshauptstadt war und dass fast alles, was seinerzeit in Bonn passierte, irgendwie politisch gewertet wurde. Es gab zu dieser Zeit unzählige Bands, die sich auch die Übermittlung politischer Inhalte auf ihre Fahnen geschrieben hatten, das war bei EHZZ extrem verpönt. Man vertrat, frei nach dem alten Sprichwort "Politisch Lied ist garstig Lied...", den Standpunkt, dass politische Inhalte in aller Regel die musikalischen Inhalte kaputt machen und bei Musik geht es eben eigentlich um die musikalischen Inhalte, sonst wäre es keine Musik. So entpuppte sich die weitgehende Verbannung von textlichen Inhalten zugleich als willkommener Ausschlußmechanismus für politische Inhalte. Hier lautete ein alter Grundsatz von Jackomo Schneider: "Musik ist Musik und Text ist Text. Wenn einer Text haben will, soll er sich ein Buch kaufen und nicht Musik hören!" Schneider neigte stets ein wenig zum kompromisslosen Festhalten an seinen speziellen Ansichten und seine Lieblingskritik stammte von einer Frankfurter Kritikerin, die u.a. einmal geschrieben hatte: "....die Musik von EHZZ ist Sex für die Ohren....". Man kann es sicherlich sehen, wie man will, jedoch so kontraproduktiv sich Schneider manchmal bei der Perfektionierung der eigenen Musik auch verhielt, ohne ihn hätte es EHZZ nie gegeben und ohne ihn wäre diese wechselnde Musikertruppe stets eine von den Studiobands geblieben, wie es sie weltweit sicher zu Hunderten, wenn nicht sogar zu Tausenden gibt. Schneider war derjenige, der EHZZ seine Grundidee und das Grundkonzept aufbrannte und EHZZ dadurch erst zu etwas Besonderem machte. Mit der musikalischen Qualität hingegen, die am Schluß dabei heraus kam, verhielt es sich umgekehrt proportional. Je mehr Einfluß Schneider auf das Ausfeilen einmal erstellter Stücke oder die Endabmischung nahm, um so schlechtere Qualität kam dabei heraus, das muß man ganz einfach so sagen, auch wenn es undankbar und krass klingen mag. Das bemerkt man bei einigen Stücken besonders, wenn man die Ursprungsversion kannte, die von der musikalischen Qualität her zuweilen besser war, als die von Schneider "perfektionierte" letzte Fassung. So spielte sich im Laufe der Zeit eine Verfahrensweise bei der Produktion ein, die Schneider durchaus angenehm war, dass er die Grundidee für ein neues Stück lieferte, auch bei dessen erster Rohfassung mitspielte und ab allen Arbeitsschritten, die danach folgenten, nicht mehr mitmachte. Sein Interesse lag eindeutig immer nur am "Neuerfinden" von Stücken, wie er das selbst nannte. "Hilfe, was soll ich machen? Während die da noch immer am Stück von gestern verbessern und herumschrauben, sind mir schon 5 neue Stücke eingefallen, die ich nun vordringlich erst einmal einspielen muss, um sie zu sichern!", hatte Schneider öfters gesagt.

EHZZ und Zufallsmusik? Besonders in den 60er-,  70er- und frühen 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts war es in gewisser Form modern, Musik vom Zufall abhängig zu machen. Dabei gab bzw. gibt es verschiedene Grundsätze und Herangehensweisen. Die Einen, die dieses Zufallsprinzip nur bei der Komposition gelten lassen, nach der sich dann aber alle späteren Interpreten des Titels richten müssen oder die Anderen, die das Zufallsprinzip für jede aktuelle Interpretation / Aufführung des Stücks anwenden, womit dann jede Aufführung anders wird. Den musikalischen Akteuren wird bei letzterem System somit der Zufall "zugeschoben", wobei dann sicher wieder die Frage auftaucht, ob es dann wirklich noch vom Zufall abhängig ist, weil jeder Interpret eigene Vorlieben hat, die er einfließen lässt, was ja schon wieder einer Art systematischer Ordnung entspräche. Man kann sicher sagen, aleatorische Musik ist so alt wie die Musik selbst. Für das Gros der Stücke von EHZZ gelten jedoch solche Dinge nicht. Trotzdem wurde zuweilen auch gerne mal mit Zufallsmusik experimentiert, besonders in den ersten Jahren 1976 bis 1980. Dabei entstand die Frage, wie kann man Zufallsschlüssel entwerfen, nach denen man beispielsweise die Melodienoten eines derartigen Titels erfindet. Eine Idee dabei war simpel und kurios zugleich. Jackomo Schneider stellte eine Tabelle zusammen in der einfach nur in jeder Reihe Zahlen von 1 bis 96 standen und in den Spalten war jeder Zahl eine bestimmte Note zugeordnet. Dann ergriff er beispielsweise, weil sie zufällig gerade da stand, eine Shampoo - Flasche und zählte die Buchstaben in einer Zeile der rückseitigen Beschreibung, die dabei herauskommende Zahl wurde in der Tabelle angekreuzt und ergab somit eine bestimmte Note. So ähnlich wurde das dann fort gesetzt bis alle "Zufallsnoten" des gewünschten Titels fest standen. Auf derartige, zweifellos eigenartige Weise entstanden insgesamt etwa vier oder fünf Stücke, die zwar ein interessantes Experiment darstellten, die aber eigentlich keinem der Beteiligten wirklich so recht gefielen, weil dabei doch der Prozess des eigenen Ausdenkens und Ausfeilens der Musik zu kurz kommt bzw. ganz ausgeschaltet wird. Der Komponist wird dabei zu einem sturen Bürokraten degradiert, der nur nach solchen Systemen die Zufallsergebnisse erfasst. Das macht auf Dauer keinerlei Freude und ist sicherlich auch künstlerisch eher im Bereich des Wertlosen anzusiedeln, was nicht heisst, dass es generell uninteressant ist. Eine andere Herangehensweise war die Nachbildung und Einbindung von akustischen Geräuschabläufen in die Musik. Insbesondere Industriegeräusche, wie sie in etwa in einer Fabrikhalle entstehen können, hatten es den "Ehzzern" angetan. Schöne Beispiele hierfür sind z.B. die Titel "Funkfabrik", alle Titel des Albums "Pressluftoper" sowie die späten Ausführungen der Industriemusik - Alben. Auf die so entstandenen Titel werden wir im Laufe der Zeit noch mal etwas genauer eingehen und vielleicht auch einen davon stellvertretend mal als MP3 - Hörprobe in Kurzfassung vorstellen. Die meisten dieser Titel existieren heute ohnehin gar nicht mehr, weil sie noch zur aktiven EHZZ - Zeit vernichtet wurden, aber Fragmente von zwei solchen Titeln wurden noch in mangelhafter Qualität auf einem der alten Bänder gefunden. Mal sehen, ob sich aus diesen Resten noch eine halbwegs brauchbare Hörprobe regenerieren lässt. Trotzdem sind sie keinesfalls typisch für die Arbeitsweise bei EHZZ, wie gesagt, es war mal interessehalber ein Experiment, dessen Ergebnis den EHZZern selbst jedoch nie so recht gefallen mochte.

Hinter GlasCover Störfeld
Coverbild zum Cassettenalbum "Hinter Glas" von 1983. Auf dem Foto ist übrigens Agathe Bogen "Hinter Glas" zu sehen. Auf dem Album war das Titelstück in 2 verschiedenen Versionen vertreten. Ferner gab es von anderen Stücken aus den Jahren 1980 bis 1983 etwas abgeänderte und teils völlig neu eingespielte Versionen auf diesem recht erfrischenden Album, welches insgesamt relativ "rocklastig" angelegt war.Coverfront zur Cassette "Störfeld" von 1977. Die Cassette Störfeld enthielt neben dem Haupttitel auch noch die Stücke Kunstkopf, Meine Liebste, Ya Ya und Friseursalon. Da Ehzz immer für etwas verspielte Überraschungen gut war, befand sich auf der Seite 2 als erster Titel noch mal das Stück Störfeld, allerdings rückwärts abgespielt, was seinerzeit einem Kritiker nicht aufgefallen war, der es somit für ein eigenständiges neues Stück hielt.

In den knapp 9 Jahren EHZZ - Geschichte sind mehr als 400 Musik - Stücke und nochmals weitere ca. 70 als Hörcollagen deklarierte Titel, entstanden. Bis vor kurzem war man davon ausgegangen, dass ungefähr 200 Titel in dieser Zeit produziert worden waren. Bei dieser anfänglichen geringeren Zahl ging man von einer Hochrechnung aus, die alle Produktionen einrechnete, die mal irgendwann als Einzeltitel auf den Cassetten-Alben heraus gegeben worden waren; inzwischen sind jedoch noch mehrere Studiobänder aufgetaucht, die zahlreiche darüber hinaus gehende, eigenständige Produktionen enthalten, von denen etliche damals nicht veröffentlicht und deshalb teils im Laufe der Jahrzehnte vergessen wurden. Weitere  Bänder wurden vor kurzem wieder gefunden, die offensichtlich vorwiegend in den letzten Jahren der Ehzzgeschichte entstanden. Diese müssen demnächst noch ausgewertet werden. Betrachtet man alle bislang aufgefundenen Titel, dann sind darunter teils auch welche mit einer extrem kurzen Spieldauer von einigen Sekunden, aber auch welche von weit über 15 Minuten. Die beiden längsten EHZZ - Stücke dauerten gar rund 50 Minuten und 66 min, letzteres also über eine Stunde, das kürzeste EHZZ - Stück ist sogar nur 5 Sekunden lang gewesen. Die meisten EHZZ - Stücke lagen allerdings bei einer Spieldauer im Bereich zwischen einer und sieben Minuten. Neben der immensen Vielzahl der völligen Neukompositionen wurden auch bewährte Stücke, z.B. von den Beatles oder öfters auch aus dem Filmmusik - Genre sowie aus dem Latin - Bereich in einer völlig neuen Art produziert. Dann geriet ihnen mal eine umfangreiche Notensammlung von Titeln der 30iger, der frühen 40iger und der 50iger Jahre in die Hände, wovon mehrere Stücke völlig neu aufbereitet wurden. Wie schon oben erwähnt, waren viele davon derart weitgehend überarbeitet, dass sie im Prinzip ein völlig neues, eigenständiges Stück darstellten. Unvergessen sind hier beispielsweise die verschiedenen Versionen von Besame Mucho, die wirklich zeigten, was diese Musiker drauf hatten, so zB. eine Version, die, im Gegensatz zum meist üblichen Einsatz von viel Elektronik, nahezu ausschließlich als Gitarrenrumba mit mehreren akustischen Gitarren eingespielt wurde, welche dann noch über mit Absicht leicht asynchron eingestellte Bandmaschinen in einen künstlichen Chorus versetzt wurden - man muss bedenken, die heutigen Methoden der elektronischen Klangbeeinflussung mit rechnergesteuerten Effekten, gab es damals noch nicht. Da war selbst im Studio viel Handarbeit beim Ausfeilen kleinster Effekte und Klangnuancen angesagt. Andererseits wurde bei EHZZ auch sehr frühzeitig mit elektronischen Effekten gebastelt, die es in dieser Form am Markt noch nicht zu kaufen gab. Im Eigenbau entstand so z.B. ein Gerät, welches über ein Klemmmikrofon speziell den Klang von Trompeten oder Posaunen abnehmen und elektronisch verfremden konnte. Dieser elektronisch verfremdete Anteil wurde dann (teils leicht phasenverschoben oder im Frequenzgang nachbearbeitet) wieder dem Originalklang beigemischt, wordurch bis dahin recht unbekannte Effekte entstanden. Ähnliche eigene Effektmethoden wurden auch für andere Instrumente oder Vocalstimmen in der eigenen kleinen Studio - Werkstatt gebaut und getestet. Allen diesen Eigenbau - Effektgeräten war gemeinsam, dass sie noch rein analog aufgebaut waren, also ohne jede Digitaltechnik, weil die digitalen Klangbearbeitungsmethoden damals noch längst nicht so weit waren - oder in Bereichen wo sie es waren, wären sie für die "Low - Budget" - Produktionen von EHZZ völlig unerschwinglich gewesen. Dass soll aber nicht heissen, dass damit die Möglichkeiten der digitalen Klangbearbeitung negativ bewertet wurden, es gab sie nur einfach nicht. Heute ist man froh, dass es so was gibt, da man mit deren Hilfe die doch teils ziemlich schrottigen Klänge der aufgefundenen alten Rest - Cassetten etwas korrigieren kann, wenngleich die Dynamik und die Transparenz der damaligen Originalbänder unwiederbringlich weg ist.
So weit bekannt ist, war das allerletzte von EHZZ 1985 produzierte Musikstück der zum Ende passende Titel "The End Of The World", welches in Anlehnung an eine amerikanische Filmmusik aus den 60iger Jahren entstand, aber letztendlich doch auf ein völlig neues Stück (wie so oft bei EHZZ) hinaus lief.

Interessant dürfte bei vielen Titeln auch die Entstehungsgeschichte bzw. die Vorgeschichte sein, die bei den EHZZ - Leuten zu den Einfällen geführt hat, also welches Ereignis sozusagen die Initialzündung für die Grundidee des jeweiligen Stückes gegeben hat. Stellvertretend sei hier z.B. zunächst einmal der Titel "242 Telegrafenmasten" erwähnt, der dem Außenstehenden (wie viele andere Titel auch) sicher recht seltsam vorkommen wird. Die Idee dazu kam Jackomo Schneider während einer längeren Bahnfahrt auf einer Eifelstrecke, wo damals noch unzählige Telegrafenmasten an einem vobei huschten, deren Vorbeihuschen natürlich von der Geschwindigkeit des Zuges, aber auch von der auftretenden "Dichte" an Telegrafenmasten abhängig war. Besonders vor größeren Bahnhöfen nahm die Anzahl solcher Einrichtungen immer mehr zu, um dann weiter draußen auf dem Land wieder abzuflachen. Schneider kam somit auf die Idee, diese Sache irgendwie musikalisch nachzubilden. Unterstützt von Gitta Cordes, der seinerzeit das Phänomen durch viele Bahnreisen nicht fremd war, entstand daraus dann der Titel "242 Telegrafenmasten", der auch zeitweise schon einmal in einer gekürzten Probefassung hier auf der MP3 - Seite als Hörbeispiel zu finden war. Demnächst wird er im Bereich der ständig wechselnden Hörbeispiele dort wieder auftauchen.

Weitere Anekdoten zur Entstehungsgeschichte einiger Titel folgen demnächst.

Hier eine Teil - Discographie der EHZZ - Produktionen.
Ausführlichere Daten finden Sie auf der Seite "DISCOGRAFIE".

(Einen, wenn auch geringen Bekanntheitsgrad erreichten seinerzeit nur die mit einem Stern * gekennzeichneten Stücke. Unser Ziel ist es natürlich, im Laufe der Zeit hier eine komplette Liste aller EHZZ - Titel aufzuführen.)

1976 - Chui
1976 - Smätru köttnu daneben (Delilah)
1976 - Das Schwarze Loch
1976 - Take 51 / 117 (ich geb auf)
1976 - Take 51 / 124 (das wird nie was)
1976 - Take 51 / 437 (wir schaffen alles)
1976 - Süße Maus
1976 - Abendstimmung im Hochhaus
1976 - Haarpomaden - Sülzkopf
1976 - Verrückte
1976 - Nightchurch
1976 - Sport ist Mord
1976 - Aap
1976 - Der Hund der hat drei Ecken
1976 - Naroptica (Teil 1 bis 7)
1976 - Liebe alte Sau
1976 - Kunstkopf
1976 - NN - Nervige Nokturne
1976 - Urbanight
1976 - Mäksikko
1976 - Läbberwurscht (Leberwurst)
1976 - Dr. Frankenschneider
1976 - Septimalblues
1976 - Stolperwalzer
1976 - Kommunikationsprobleme
1976 - Dorfplatzjazz, Part 1 - 3
1977 - Abgetaucht
1977 - Japanehzze, Part 1 - 7
1977 - Musikwerk Vol. 1
1977 - Ya ya
1977 - Seifenkopf
1977 - Der Eierbär
1977 - Meine Liebste!, Version 1
1977 - Eisreise
1977 - Wir werden
1977 - Magnet
1977 - Panox
1977 - Riesenrad
1977 - Up-Wege
1977 - Suffragettenchor
1977 - Friseursalon
1977 - Störfeld
1977 - The Bladder - Song
1977 - Raudenriedenraid
1977 - Pussky
1977 - Der Edelmann
1977 - Funkfabrik
1977 - Crash-Szendohhh
1977 - Die Erde bewegt sich
1977 - Querkopf
1977 - Opus für Combo und Eierschneider
1977 - Aber nein, ich sag zu allem Ja
1977 -
Mixolydisches Desaster
1977 - Damen - Rock
1977 - Ohne Musik ist alles nichts
1977 - Derivat 637
1977 - Deutschland - kompakt
1977 - Zukunft ohne Vergangenheit
1977 - Wortgefecht
1977 - Punarillo - Cha Cha Cha
1977 - Jakuzztik
1977 - A - Tonal (Part 1 - 25)
1977 -
Es sah aus wie ein Mord (Les Amants Merveilleux)
1977 - Stahlblau
1977 - Zitronenfalter
1977 - Eifelwalzer (Folk - Rockwaltz - Version)
1977 - Die Vergangenheit kennt kein Ende
1977 - Bumelade
1977 -
Du kleines Ferkel !
1977 - Bonn voyage
1977 -
Empty Pocket Blues
1977 - Gizzo !
1977 - Onkel Glatzkopf
1977 - Abgeschaltet !
1978 - Sonnentreppe
1978 - Regen oder "Eine Stimmungslage"
1978 - Verzeihung
1978 - Zzwing (Part 1 - 7)
1978 - Frischer Morgen
1978 - Hirni
1978 - Zickzack
1978 - Ein zarter Kopfschmerz / Gel Hanni
1978 - Sprechblase
1978 - Roggen - Rohl
1978 - Nordpol
1978 - Südpol
1978 - Solaris
1978 - Kolonie 11
1978 - Journey *
1978 - Krebs U U U hoch 12
1978 - Kein Mensch
1978 - Spadrolon
1978 - Dipol - Bolero
1978 - ZXB
1978 - Klehzzik
1978 - Damals war alles besser
1978 - Als ich noch ein Wurm war
1978 - Semaphore
1978 - Bossa - Lemon
1978 - Zraba
1978 -
Tete a Pendule
1978 - Orpheus in der Unterhos'
1978 - Distort Scowl  
1978 - Sonnenwende
1978 - Schatten der Vergangenheit
1978 - Foxycombo
1978 - Blackwater Road
1978 - Badewannengroove
1978 -
Nylonturkey
1978 - Michigan
1978 - Schwebende Nacht
1978 - Der Geköpfte
1978 - Muzak für Ramschläden
1978 - Sonate für umgefallenes Klavier
1978 - Jeder Tag wird neu geboren
1978 - Nach - Denklich
1978 - Meistens niemals !
1978 - Zeitlos heisst immer
1978 - Das geht nicht
1978 - Jambasamba
1979 - 450 Hertz
1979 - Wüstenchaos
1979 - Casablanca in Aspik, Version 1 *

1979 - Sommergewitter
1979 - Konzert für 2 Radiergummis, Piano und Eierschneider
1979 - Prinzessin
1979 - On The Sunny Side Of The Street (Asia - Version)
1979 - Middaymist
1979 - Nudelwalzer
1979 - Musikwerk Vol. 2
1979 - Langweiliger Sonntag? (Totensonntag)
1979 - Arie der Fremde
1979 - Sunny Valley
1979 - Sie können mit dem Stock oder dem Fuß geschlagen werden, Version 1 *
1979 - Je t'aime non plus ultra
1979 - Nebelschwaden
1979 - Frau vom anderen Stern
1979 - Ha - Wa - iiii
1979 - Freier Flug
1979 - Post von der Post
1979 -
Lough Conn - Clan
1979 - On Tour
1979 - KommuMist
1979 - Zuckerhütchen
1979 - Trapez
1979 - Hommage an Nino Rota
1979 - Abend teuer
1979 - Minibeat
1979 - Frühling
1979 - Mr. Sandman
1979 - Oktaphon
1979 - Strassenbahnboogie
1979 - Siehe unten
1979 - Starfighter
1979 - Vorabendfox
1979 - Kabernaukel Unikato
1979 - Radio - aktiv *
1979 - Waschen, Legen, Föhnen
1979 - Meer (La Mer - Beatversion)
1979 - B 9
1979 -
Kingzzton
1979 - Zyklus Weissblaues Klavier; Part 1 - 7
1979 - Telefonat
1979 - Waldhäschen - Polka
1979 - Dragon
1979 - Cactus - Highway
1980 - German Rose
1980 - Fragile
1980 - Legebatterie 39 (Elektrische Hühner)
1980 - Phase 7
1980 - Eins und eins, das macht zwei
1980 - Distant Music
1980 - Titel ohne Titel
1980 - Rio Grande - Chachacha
1980 - Hallo Europa / Streckenteisten - Hits 1
1980 - Europareise, Projekt 1 bis 30
1980 - "Tri-Beta" 3 kurze Stücke für Violine und Oboe
1980 - Original American Life
1980 - Morgenreise
1980 - The Sepulcher of rescue - Method Version *
1980 - Blush
1980 - 23 Takte für Fagott und Oboe
1980 - Halbwach
1980 - Zitat von einem Mann aus Bonn
1980 - Streckenteisten - Hits 2
1980 - Caravan (Variationen frei nach Duke Ellington)
1980 - Kranke Schwester
1980 - Beatles - Root - Beat, Version 1 (Oh! Darling)
1980 - Beatles - Root - Beat, Version 2 (Oh! Darling)
1980 - Die einsame Straßenlampe am Stadtrand
1980 - Ich bin entsetzt !
1980 - Zappelphillip
1980 -
The Sepulcher of rescue - Chaos Version *
1980 - Funk-Haus
1980 - Tippse
1980 - Interferenzen
1980 - Stampila
1980 - Oh, du Rühliche, Geld ging verloren.... (Ehzz - Version vom Weihnachtslied Oh, du Fröhliche)
1980 - Bonn a go go
1980 - Nudisten - Ballerina
1980 - Ruhe im Flieder
1980 - Quetschsamba
1980 - Zwappaprogratic
1980 - Paralleluniversum
1980 - Schlafmusik
1980 - Erwartung
1980 - Parfümierter Cowboy
1980 - Diesel - Lilly
1980 -
Morning Of My Life
1980 - Die Moritat vom Schweinskopf
1980 - Fabrikantenvilla
1980 - Auszeit
1980 - Ralla-Mapalla
1981 - Scharlatanovic in Bonn
1981 - Nostriloil
1981 - Walk right in (Funk Version 1) *
1981 - 
Sie können mit dem Stock oder dem Fuß geschlagen werden, Version 2 *
1981 - Fluchtversuch
1981 - Klarinetten - Notstand
1981 - Zauberwald
1981 - Ich will nicht tanzen !
1981 - Industriemusik - Industrieklänge, Vol. 1
1981 -
Onkel Schneider's Lullaby (frei nach Onkel Satchmo's Lullaby)
1981 - Anders, als erwartet
1981 - Crock
1981 - Emniac
1981 - KlaBassTer
1981 - Der Disco - Doof
1981 - Cricket Ska
1981 - Leichte Nacht
1981 -
Heut' kommen d' Engerln auf Urlaub nach Wean (... nach Bonn)
1981 - Der Kopf des Henkers
1981 - Freilauf eines Ersatzgehirns
1981 - Ya Ya / Jaja
1981 - Orgelmarsch
1981 - Barbara's Disco - Mampf *
1981 - Preßluftoper "6 bar vor Mitternacht"
1981 - Wintermantel
1981 - Präriehzz (aus Album Konzert - Tante, Part 1)
1981 - Toter Sonntag
(aus Album Konzert - Tante)
1981 - Rheinpromenade
1981 - Rheinballade
1981 - Musica Curiosa
1981 - Morella
1981 - 242 Telegrafenmasten 
(aus Album Konzert - Tante)
1981 - Der freundliche Killer
1981 - Die endlose Sucht nach Traurigkeit
1981 -
Drumatische Samba
1981 - Klassik für Hausmeister
1981 - Ehzz a la carte
1981 - Mister Ping - Pong
1981 - So nah und doch so fern
1981 - Bon(n) - Appetit
1981 - Flügel in dunkelgrauem Raum
1981 - Bass im Bauch
1981 - Der Rastlose, Part 1 bis 6
1981 -
Die Fahrt ins Heu
1981 - Disco - Fatal
1981 - Mato Grosso
1982 - Oh Joe!
1982 - Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt
1982 - Positron
1982 - Reklame
1982 - Druckluftarie  (aus der Preßluftoper 6 bar vor Mitternacht)
1982 - Perfidia
1982 - Eifelwalzer (Jazzwalzer - Version)
1982 - Sozialklimbim
1982 - Wolkenmusik, Part 1 - 7
1982 - LK - Weh
1982 -
Casablanca in Aspik, Version 2 mit ausgefeilterem Arrangement und in besserer Qualität*
1982 - Mister Abfluß
1982 - Plastisches Hilfsunwetter ...in Tirol, Part 1 - 7
1982 - Die Dreipfennig - Oper
1982 - Armont
1982 - Schallmauer
1982 - Beatles - Polka (It Won't Be Long) *
1982 - Das Geheimnis der Murämbel
1982 - Trident
1982 - Bonnair
1982 - Ein Stein auf dem Felde
1982 - Piranhas aus der Tube
1982 - Infiltration
1982 - Hardcoreidiot
1982 - Vergessenes Tal
1982 - Das große Entsetzen
1982 - Große Besetzung
1982 - Hespenpespen
1982 - (k)alte Platte
1982 - Ein Tag mit Mörtel (Soundtrack zu einer Filmsatire)
1982 - Gegengift
1982 - Electronical, Part 1 - 15
1982 -
Abflug / Endlich Urlaub
1982 - Monsieur Parapluie
1982 - Verstopfte Hälse
1982 - Kreudergarten (Die Mädchen aus der Hafenbar)
1982 - Nachtschatten
1982 - Curacao
1982 - JazzXMAS 
1982 - Vitamine in B - Moll
1982 - Meloton
1982 - Haara - Kiri (Der japanische Schnellfriseur)
1982 - Ambossa
1982 - Massenauflauf
1982 -
Hänns'che Weiss to Piano
1982 - Dry - Boogie
1982 - Die Freiheit genießen
1983 - Maria Elena (Movie Version)
1983 - Kubberlunx
1983 - Du da oben
1983 - Barbara's spanischer Abgang
1983 - Rolka Nr.1
1983 - Walk right in (Funk Version 2) 

1983 - Electric - Django
1983 - Unruhiger Traum
1983
- Meine Liebste!, Version 2
1983 - You Can't Do That (Beatles - Repro)
1983 - Shakeheads
1983 - Satinlatin
1983 - Bluehzz (Part 1 bis 6)
1983 - Die Nagaparbat - Maschine
1983 - Grauer Nebel Krimi
1983 - Tol(l)e - Ranz
1983 - Bossalino
1983 - Wartezimmer
1983 - Die Farbe deiner Träume
1983 - Das wär was
1983 - Pomade
1983 - Weiter Weg
1983 - Wüste Gabi
1983 - Reife(n)
1983 - Meine Geliebte ist weg
1983 - Der Rote Kakadu
1983 - Feierabend - Rumba
1983 - Jehzz, Part 1 - 15
1983 - Diffuse Träume
1983 - Wauwau
1983 - Marion - Ohr-i-on
1983 -
Twisting Monk (Peter Thomas - Bearbeitung)
1983 - In 43 Sekunden um die Welt
1983 - Tümpelreggae (Pack die Badehose ein)
1983 - Vimba
1983 - Blaupause (kleines Album mit 6 Titeln)
1983 - Tag - Werk
1983 - Schädelresonanz (Part 1 bis 9)
1983 - Hinter Glas
1983 - Wiener Walze
1983 - Salamimusik
1983 - Brownsville Heaven
1983 - Folterkammer
1983 - Weihnachts - Bebop
1983 - Viel zu weit
1983 - Die Frau am Fenster
1983 - Jazz-O-Mat (Album mit insges. 9 
hier nicht einzeln aufgeführten Jazz - Titeln)
1983 - Weihnachtszeit
1984 - Industriemusik, Vol. 2 (Obertitel, enthält versch. eigenständige Einzeltitel)
1984 - Hit The Road Jack (Hammondorgel-Version)

1984 - Hit The Road Jack (Crash-Sax-Version)
1984 - Hit The Road Jack (Akustik-Version ausschließlich für akustischen Gitarren und Akustikbaß)
1984 - Kirmesmusik
1984 - Ergo
1984 - Arizonax
1984 - Musikwerk Vol. 3
1984 - Leichte Erfrischung
1984 - Beengte Verhältnisse
1984 - Voll Chlore
1984 - Liebe mich (All Of Me) - "Pig" - Band - Version
1984 - Affentanz (Gorilla - Jam)
1984 - Gedüngte Klänge
1984 - Neues vom Eierbär
1984 - Slick
1984 - Beatles - Gypsy's (I Am The Walrus)
1984 - Es liegt was in der Luft
1984 - Zyklop
1984 - Augen geradeaus !
1984 - Gitta's Git-t-arrentrio
1984 - Heißer Sommertag
1984 - Goodbye Hai
1984 - Gesichtsverlust
1984 - Erdkugel
1984 - Konjunktur - Cha Cha Cha
1984 - Swingin' Gypsy's
1984 - Frikadelle
1984 - Zugmusik
1984 - Klang des Lichts
1984 - Balatonehzz, ungarische Version
1984 - Balatonehzz, Europaversion
1984 - Balaton - Rag
1984 - Alles Gute ...... kommt von oben
1984 - Schausteller - Hully - Gully
1984 - Besame Mucho 1
1984 - Ein Lied geht um die Welt
1984 - Neonblues

1984 - Tellerwäscher - Songs (Titelsammlung aus insgesamt 12 Einzeltiteln, dazu später mehr)
1984 - Schläfst du schon?
1984 - Kohlkopf - Mazurka
1984 - Train - ing
1984 - Der Mitternachtsgeiger
1984 - Volksmusik, Part 1 - 12 (versch. Einzeltitel als Musiksatire auf volkstüml. Musik)
1984 - Einmarsch der Dorfhelden (Filmmusik)
1984 - Ausritt
1984 - Winterwald
1985 - Böllis Welt
1985 - Blauer Himmel
1985 - Roundabout
1985 - Eine Runde Zwieback für alle
1985
- Frag nicht warum
1985 - Sehnsuchtsmarsch
1985 - Grand Canyon
1985 - Es wird Nacht
1985 - Zitherballade - Harry Lime's Theme *
1985 - 17 Jahr' blondes Haar
1985 - Polaris
1985 - Guitar - Rag (An jenem Tag)
1985 - Frischluft - Ballade
1985 -
Besame Mucho 2 *
1985 - Orionnebel *
1985 - Miles Ahead (Varationen eines Miles Davis - Stücks von 1957)
1985 - Brazil
1985 - K 7 - Twist (Filmmusik)
1985 - K 7 - Jazzclubversion (Filmmusik)
1985 - Saxisaction
1985 - Wir kannten uns nur kurz, aber wir lieben uns immer
1985 - The Girl From Ipanema *
1985 - Ungarnreise, versch. Versionen 1 - 6
1985 - Blaue Rosen
1985 - Musikwerk
1985 - Ezalita
1985 - Bye bye forever
1985 - The End of the World

Cover Saxisaction
Cover Pressluftoper
oben:
Coverbild zum Cassettenalbum "Saxisaction",
welches im letzten Bestandsjahr 1985 noch
kurz vor Toresschluß entstand. Es bestand
aus dem gleichnamigen Titelstück von 1985
sowie einigen "Saxophon - lastigen" Stücken
früherer Jahre ab etwa 1977, die dazu jedoch
teils überarbeitet und neu eingespielt wurden.
.
.
oben:
Coverfront des Albums "Preßluftoper" von 1981.
Das Album wurde teils in einer Fabrikhalle
aufgenommen, wo bestimmte Geräusche in
gewisser Hinsicht als Instrument eingesetzt wurden. Auf dem Album gab es 7 Titel, von denen einige später zusätzlich auf einer Single - Cassette heraus kamen.

EHZZ - Cassette ZwappaprograticEHZZ - Cassette Alles Gute kommt von oben
oben:
Grellbunte Coveroberseite der Cassette "Zwappaprogratic" von 1980. Wie zu sehen, waren als weitere Titel die Stücke Vorabendfox, Zappelphillip, Funk-Haus und Ruhe im Flieder darauf. Weitere 5 Titel wurden als Kurz-Medley auf Seite B im Eiltempo angespielt. Von dieser Cassette existiert heute hier leider kein einziges Exemplar mehr, nur noch eine leere Hülle. Ursprünglich sollte das Album unter dem Obertitel Zappelphillip heraus gebracht werden, dazu passte auch das eingearbeitete Bild mit den zappelnden Akteuren, jedoch im letzten Moment entschied man sich für Zwappaprogratic, den Titel, der auch gleich auf der A - Seite als erster vorlag und der irgendwie besser zu EHZZ passte. 
oben:
Die, im Gegensatz zum vorherigen Cover, überhaupt nicht bunte Oberseite der Cassette "Alles Gute ..... kommt von oben" aus dem Jahr 1984. Dieses 5 -Titel - Minialbum wurde nur in sehr geringer Stückzahl aufgelegt (50 Stück). Unter der Überschrift "Wer fühlen will, muss hören und zwar folgendes....." gab es einen kompakten Quermix durch die verschiedensten Stilrichtungen. Die meisten, der hier enthaltenen Titel fanden sich (wie öfters bei EHZZ) auch auf anderen Cassetten-Alben wieder, dort natürlich in einer Zusammenstellung mit anderen Titeln und teils sogar in einer anderen Abmischung. Die einzelnen Titel sind hier ebenso gleich der Oberseite zu entnehmen.
EHZZ - Cassette InfiltrationEHZZ - Cassette - Musikwerk Vol. 2
oben:
Oberseite des Coverblatts des Samplers "Infiltration" aus dem Jahre 1982. Es war, neben dem Titelstück von 1982, eine Auswahl weiterer 6 Titel aus den Jahren 1981und 82 darauf, genauer waren dies: "Sie können mit dem Stock oder mit dem Fuß geschlagen werden, Version 2 / Anders als erwartet und Die endlose Sucht nach Traurigkeit" aus dem Jahr 1981 sowie  "Perfidia / Die Dreipfennig - Oper und Casablanca in Aspik, Version 2" von 1982.
oben:
Cover - Deckblatt des Albums "Musikwerk, Vol. 2" von 1979. Die Cassette enthielt insgesamt 7 Titel, die dem Themenbereich Maschinen- und Industriegeräusche als Bestandteil von Musiktiteln zuzuordnen sind. Wie bei der Musikwerk - Serie (es gab Vol. 1 bis 3) üblich, waren alle Titel von Jackomo Schneider und Michael Keller komponiert worden, während bei der themenähnlichen Serie der Industriemusik - Alben die Titel ausschließlich von Michael Keller komponiert worden waren.

Hier eine etwas genauere Auflistung der Titel mit genauer Angabe der jeweiligen Komponisten (bitte klicken).