Hörbeispiele zu Fremdproduktionen


Soweit wir hierfür die Erlaubnis der Rechteinhaber erhalten, werden wir im gelegentlichen Wechsel einige Kurzfassungen von einer kleinen Auswahl an Fremdproduktionen als Hörbeispiel bringen.

NrMP 3Titel / Interpret / Kurzbeschreibung   052-152-252JahrDauerGrößeKomponist
01
MP 3
Dwarf People / Rheinische Astronauten - Big Band19801:201.270 KBGeorg Funk
02
MP 3
A Little Bit / Roy Martin / stw. lt. Klangmängel19762:352.428 KBR. Martin
03
MP 3
Sonniger Nachmittag / Thomas Peters & The Jazzmasters / Klangmängel19731:271.364 KBF. Leduc
04
MP 3
Schatten der Großstadt / Mona 2 / Kurzversion, lt. Mängel19802:332.395 KBMona 2
05
MP 3
Review / The Bluenotics / Akustikversion des Titels19812:502.664 KBPeter Müsch

Kommentare zu den oben aufgeführten Beispiel - Titeln:

zu 01):
Hier vielen Dank an Georg Funk, der 1980 den Titel "Dwarf People" der Rheinischen Astronauten - Big Band komponiert hatte und uns ausdrücklich die Genehmigung gab, eine auf max. 90 Sekunden gekürzte Fassung des Titels als Hörbeispiel im MP3 - Format zu bringen. Georg Funk war damals einer der Mitbegründer und Ideengeber der
Rheinischen Astronauten - Big Band, dem Projekt, bei dem die typische Big Band - Besetzung 1:1 durch entsprechende Einzel - Synthesizer ersetzt wurde.

zu 02)
Eine gekonnte Popballade ist der Titel "A Little Bit" von Roy Martin, der auf seinem ersten Album "No Wonder" enthalten war. Der ursprünglich unter diversen anderen Pseudonymen als Frank Sinatra - Imitator tätige Roy Martin hatte plötzlich die Freude am Komponieren und Texten eigener Songs entdeckt. So erstellte er dieses Album "No Wonder" im Jahre 1976. Als plötzlich in seiner ursprünglichen Heimat - Region in England die Nachfrage nach diesem Album anstieg, wurde es kurzerhand im Jahre 1979 mit modifiziertem Cover noch mal neu aufgelegt. Die Musiktitel wurden dafür beibehalten und nicht neu aufgezeichnet.

zu 03)
Bereits aus dem Jahr 1973 stammt das Instrumentalstück "Sonniger Nachmittag" von Thomas Peters und seinen Jazzmasters. Der Titel wurde jedoch 1976 auf seiner Sampler - Cassette "Gesammelte Werke, Vol. 2" noch mal unter EMP - Regie heraus gebracht. Genau davon stammt diese Version hier. Der Titel zeigt sehr schön, wie breitbandig Thomas Peters und seine Jazzmasters auch in den Unterhaltungsbereich abschweiften. Leider liegt die Aufnahme hier nur in sehr schlechter Tonqualität vor, die irgendwie rau und zerrig klingt.

zu 04)
Jazziges von Mona 2 und einer ihrer zahlreichen Orgeln bietet der Titel "Schatten der Großstadt" aus dem Jahr 1980, der auf dem Album "Ba - Jazzo" zu finden war. Dieser Titel wurde nicht auf Monas Wurlitzer - Orgel eingespielt, wie einige andere Titel, die hier schon mal vorgestellt wurden, sondern auf einer ihrer beiden Hammond - Orgeln. Sie verfügte damals über eine kleine Sammlung von 7 oder 8 elektronischen Orgeln renommierter Marken und Typen, die je nach Art des Stückes wechselweise zum Einsatz kamen, da die eine oder andere sich besser zur Umsetzung des jeweiligen Titels eignete. Damals waren das noch richtig schwere "Trümmerteile", wie man heute wohl sagen würde, die zT. (wie auch bei dieser Hammond - Orgel in diesem Titel) noch mit zahllosen Röhren und sogenannten Tonrad - Tongeneratoren bestückt waren. Das Instrument stammte aus Anfang der 1960er Jahre. Dieser Titel wurde zusammen mit 2 EHZZ - Musikern (Richad Hofen, Baß & Wolfgang Kesselheim, Schlagzeug) eingespielt. An einigen Stellen gibt es leichte Klangmängel durch Bandaussetzer in der Ausgangs - Cassette.

zu 05)
Der Instrumentaltitel "Review" stammt vom zweiten Cassetten - Album (Blue Drops) der Band "The Bluenotics". Die hier vorliegende Version ist die später nachgereichte Akustikverion, halt mit vorwiegend akustischen Instrumenten eingespielt. Die ursprüngliche Version, die auch auf der gleichen Cassette enthalten war und die einige Monate zuvor eingespielt wurde, bediente sich vorwiegend elektrisch / elektronisch unterstützter Instrumente wie E-Jazzgitarren, E-Orgel, E-Bass usw. Der Titel war nur bedingt typisch für die Musik von "The Bluenotics", weil er fast mehr von einem Folktitel als von einem Jazz- oder Jazzrock - Titel hat, aber vielleicht ist er eben gerade deshalb besonders interessant.